In ihrem Werk erforscht Yoko Tawada das ästhetische Potenzial der kulturellen Differenz und schafft Räume für die poetologische Reflexion. Für die Autorin sind es die Worte, die dieses Potenzial bereits enthalten. Worte werden zu Orten der Entfremdung, wobei die Befreiung von den zuvor festgelegten Bedeutungen, die die kulturelle Differenz ans Licht bringt, Voraussetzung für eine andere Form der Rezeption und des Schreibens wird. Ihre Inszenierung von Reiseerfahrungen, von Migration, kann als ironische Verfremdung ethnographischer Szenarien in Texten gelesen werden, die sich als Räume des Übergangs und der Transformation entwickeln.

Orte und Worte. Yoko Tawadas Erkundungen der Differenz

PERRONE CAPANO, Lucia
2016

Abstract

In ihrem Werk erforscht Yoko Tawada das ästhetische Potenzial der kulturellen Differenz und schafft Räume für die poetologische Reflexion. Für die Autorin sind es die Worte, die dieses Potenzial bereits enthalten. Worte werden zu Orten der Entfremdung, wobei die Befreiung von den zuvor festgelegten Bedeutungen, die die kulturelle Differenz ans Licht bringt, Voraussetzung für eine andere Form der Rezeption und des Schreibens wird. Ihre Inszenierung von Reiseerfahrungen, von Migration, kann als ironische Verfremdung ethnographischer Szenarien in Texten gelesen werden, die sich als Räume des Übergangs und der Transformation entwickeln.
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